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Profi im OP: Ihre Ausbildung zur Anästhesietechnischen Assistenz

Berufsbild

Als ATA arbeiten Sie in hochkomplexen Versorgungsbereichen mit spezieller und sich ständig weiterentwickelnder Technologie interdisziplinär mit den unterschiedlichsten Berufsgruppen zusammen. Sie betreuen Patienten fachkundig vor, während und nach der Operation, während bestimmter Untersuchungen  und in der Notaufnahme. Ausgebildet werden Sie speziell für die Funktionsbereiche OP, Aufwachraum, Schmerzambulanz, Notaufnahme/Ambulanz, Endoskopie und Zentralsterilisation und stehen den Anästhesisten und anderen Ärzten als fachkundiges Personal zu Seite.

Ausbildungsverlauf

Theorie

  • Blockunterricht mit 1600 Stunden a 45 min

Inhalte

ATA-Ausbildung vermittelt spezifische Kenntnisse in folgenden Schwerpunkten:

  • Patienten fachkundig begleiten und betreuen
  • Schmerztherapie und Anästhesieassistenz adäquat umsetzen sowie geplant und strukturiert ausführen
  • Medizinprodukte und medizintechnische Geräte fachgerecht vorbereiten, bedienen, nachbereiten und aufbereiten
  • Mitwirkung bei medizinischer Diagnostik und Therapie
  • Maßnahmen in Krisen- und Katastrophensituationen einleiten
  • berufliches Handeln patientenbezogen und an Qualitätskriterien, rechtlichen Rahmenbedingungen und wirtschaftlich ökologischen Prinzipien ausrichten
  • Zusammenarbeit im Team
  • Ethik
  • Einflussnahme auf die Entwicklung des Berufs

Praxis

  • Umfang von 3000 Stunden a 60 min, praktische Einsätze erfolgen in verschiedenen operativen Disziplinen, Aufwachraum, Endoskopie, Notaufnahme, Pflege- oder Intensivstation und verschiedenen weiteren Einsatzgebieten
  • Das an der Ausbildung beteiligte Fachpersonal in Theorie und Praxis verfügt über langjährige Berufserfahrung und  gewährleistet dadurch eine optimale Qualität und Verflechtung der Ausbildung

Vergütung

1. Ausbildungsjahr:  729,06 Euro

2. Ausbildungsjahr:  788,57 Euro

3. Ausbildungsjahr:  884,44 Euro

Qualifizierungsmöglichkeiten

Anästhesietechnische Assistenz ist ein Berufsbild mit andauerndem Fortbildungsbedarf. Die Komplexität und der große Umfang an speziellen Tätigkeiten und vor allem an Arbeiten mit hochtechnisierter und empfindlicher Medizintechnik bedürfen der kontinuierlichen Weiterbildung.
Weitere Qualifikationsmöglichkeiten liegen im Management- und pädagogischen Bereich oder in Aufstiegsqualifikationen wie z.B.:

  • Leitungstätigkeit, OP-Management
  • Leitung Zentralsterilisation
  • Mentorentätigkeit/Praxisanleitung
  • Ausbildungs- und Lehrtätigkeit
  • Diplompflegepädagoge/in