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„HerzEffekt MV“: Bundesgesundheitsminister lobt Top-Projekt der Unimedizin Rostock

24. März 2017

Treffen in Eindhoven – Gesundheitsminister Hermann Gröhe (r.) mit den Rostocker „HerzEffekt“-Initiatoren Prof. Dr. Christian Schmidt (v.l.) und Dr. Alper Öner sowie Peter Vullinghs aus der Geschäftsführung der Philips GmbH. Foto: Philips

Hermann Gröhe besucht Philips-Weltvorstand in den Niederlanden

Die Gesundheitslandschaft in Deutschland verändert sich in Richtung einer digitalisierten vernetzten Medizin. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe hat sich nun im niederländischen Eindhoven, Sitz des High Tech Campus von Royal Philips, über Top-Projekte informiert, bei denen der weltweit operierende Gesundheitskonzern mitmischt. Das Großprojekt „HerzEffekt MV“ der Universitätsmedizin Rostock unterstützt Philips mit Möglichkeiten der digitalen Vernetzung. Federführend ist der Ärztliche Vorstand der Unimedizin Prof. Dr. Christian Schmidt. Mit dem CEO von Royal Philips Frans van Houten sowie Peter Vullinghs, Vorsitzender der Geschäftsführung des Philips GmbH, erklärte Schmidt dem deutschen Bundesgesundheitsminister und seinem ehemaligen niederländischen Amtskollegen Ab Klink, was „HerzEffekt“ in der Modellregion Mecklenburg-Vorpommern bewirken soll.

Das Vorhaben wurde jüngst mit einer Millionen-Summe aus dem Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) ausgestattet und hat eine verbesserte wohnortnahe Versorgung chronischer Herzpatienten auch in ländlichen Gebieten zum Ziel. Mit Schmidt, van Houten und Dr. Alper Öner, Vize-Kardiologie-Chef an der Unimedizin Rostock, sprach Hermann Gröhe über zukunftsweisende Möglichkeiten für die Patientenversorgung, die mit „HerzEffekt MV“ erprobt werden. „Wir freuen uns, dass der Minister unser Projekt im Blick hat“, sagt Prof. Schmidt. „HerzEffekt MV wäre sogar dazu geeignet, eine Blaupause für die sich verschärfende ländliche Versorgung in der ganzen Bundesrepublik zu sein.“