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Kleine Patienten mit handgearbeiteten Kuscheltieren überrascht

19. Juli 2017

Patientin Rieke (10) hat sich ein Einhorn ausgesucht. Und sie haben viel Arbeit in die Einzelstücke gesteckt: Irene Hermann (2. v. l.), Kursleiterin Birgit Wiese, Sandra Thien, Psychologin Julia Wüstenberg und Mandy Schubert beschenken junge Patienten.

Kursteilnehmer spenden für die Kinderklinik

Rostock/Hansaviertel - Über handgefertigte Puppen und Kuscheltiere können sich die Patienten an der Kinderklinik der Unimedizin Rostock freuen. In einer Weiterbildungsmaßnahme des Instituts für Berufliche Schulung (IBS GmbH) haben die Teilnehmer 23 kuschelige Freunde gestrickt und gehäkelt. Die haben sie auf der Pädiatrie-Station an die kleinen Patienten verteilt.

Christian Grabautzki, Kinderpsychologe an der Unimedizin, ist überwältigt von der großen Spendenbereitschaft der Schulungsteilnehmer: „Es ist schön, dass sie an uns gedacht haben.“ Die zehnjährige Rieke konnte sich bei der großen Auswahl nur schwer entscheiden - am Ende wählte sie ein rosafarbenes Einhorn. „Das lege ich auf mein Kopfkissen“, sagt sie. Dass die selbstgemachten Kuscheltiere so gut ankommen, darüber freuen sich die Kursteilnehmer sehr. „Wenn wir das Strahlen in den Kinderaugen sehen, ist das einfach ein tolles Gefühl“, sagt Irene Hermann. Sie hat in den vergangenen sechs Monaten viel handwerkliches Geschick und Kreativität aufgewendet, damit jedes Tierchen etwas Besonderes ist: Auch Schnuffeltücher und Adventskalender aus kleinen Söckchen sind dabei. „Unsere Wunschpüppchen sind zum Knuddeln und Trösten. Damit wollten wir etwas Gutes tun“, sagt Birgit Wiese, Kursleiterin. Sie betreut einen Kreativ-Workshop für Menschen, die unter physischen oder psychischen Belastungen leiden, um sie auf den ersten Arbeitsmarkt vorzubereiten.