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Kleine Helfer, große Taten

15. Oktober 2018

Neue Sonderausstellung der Unimedizin Rostock

Sie sind 7,5 Zentimeter klein und können doch Großes vollbringen. Ob Hausbrand, Autounfall oder Seerettung - wenn's drauf ankommt, wissen die kleinen Figuren genau, was sie zu tun haben. Dann schlüpft jede Plastikfigur in ihre Rolle als Notarzt, Rettungssanitäter, Krankenwagenfahrer oder Hubschrauberpilot. Ab 13. Oktober zeigt die Unimedizin Rostock in der Societät Rostock maritim unter dem Titel "Kleine Helfer, große Taten", was die kleinen Männchen alles so draufhaben. Kinder und natürlich auch Erwachsene sind eingeladen, den kleinen Rettern bei ihrer Arbeit über die Schulter zu schauen. Mit der neuen und bereits vierten Sonderausstellung will die Unimedizin Familien ein Grundverständnis für Erste Hilfe vermitteln und die zahlreichen Hilfsberufe der Gesundheitswirtschaft zeigen.

Eröffnet wurde "Kleine Helfer, große Taten" von Christian Pegel, Minister für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung Mecklenburg-Vorpommern. Er zeigte sich besonders beeindruckt von den Minis, die in einem extra für die Ausstellung gebauten Miniaturwindpark ihre Arbeit verrichten. "Windkraft ist eine wichtige Säule der Energiewende. Und sie schafft viele verschiedene Arbeitsplätze, wie man hier in der Ausstellung wunderbar sehen kann. Aber natürlich kann es auch dort Notfälle geben, auf die unsere Rettungskräfte im Land ebenfalls gut vorbereitet reagieren müssen. Zum Glück sind solche Unglücke sehr, sehr selten", so der Energieminister.

In zahlreichen Szenarien sind Notfälle detailreich und realitätsnah nachgestellt. Unter anderem sind Rettungseinsätze bei einem Autounfall und Hausbrand zu sehen. Daneben werden ein Flughafen und ein Musikfestival präsentiert. "Die kleinen Rettungskräfte scheuen keine Mühe, um in Not geratene Minikollegen auf offener See zu bergen, und machen sich auch bei der Höhenrettung in einem Windpark stark - immer in enger Zusammenarbeit mit der Polizei und Feuerwehr", sagt Dr. Gernot Rücker, Notfallmediziner und ärztlicher Leiter der Rostocker Simulationsanlage und Notfallausbildungszentrum (RoSaNa). Zu sehen sein wird auch wieder das beliebte Playmobilkrankenhaus. In Eigenregie hat Rücker über viele Jahre die riesigen Miniaturlandschaften zusammengetragen und die Notfall-Szenarien selbst entwickelt. Ergänzt wird die Ausstellung von kindgerechten Elementen. Ein Besuch lohnt sich!