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Rostocker Charity Club spendet 1000 Euro für rheumakranke Kinder

02. Mai 2017

Thomas Piehl (von links) und Ute Malirsch vom Rostocker Charity Club überreichen dem Rheumatologen Dr. Fabian Speth und der Kinderphysiotherapeutin Jana Wallis die Spende.

Das Geld fließt in die Kinderphysiotherapie

Rostock/Hansaviertel - Mit einer Spende von 1000 Euro unterstützt die Fördergesellschaft des Rostocker Charity Clubs rheumakranke Kinder, die an der Unimedizin Rostock therapiert werden. Das Geld fließt komplett in die Kinderphysiotherapie. Stellvertretend haben Teamleiterin Jana Wallis und der Rheumatologe Dr. Fabian Speth die Spende entgegengenommen. „Wir möchten Kinder und Jugendliche in unserer Nähe unterstützen und ihnen mit unserer Spende ein Lächeln schenken“, sagt die neue Vereinspräsidentin Ute Malirsch.  Die Physiotherapie ist für rheumakranke Kinder ein wichtiger Behandlungsbaustein. „Nachdem den Patienten Medikamente direkt ins Gelenk gespritzt wurden, sorgt die Physiotherapie dafür, die Beweglichkeit ihrer Gelenke wieder herzustellen“, erklärt Speth. 600 bis 700 Kinder und Jugendliche aus ganz MV behandelt der Rheumatologe.

Die zurückgewonnene Bewegungsfreiheit gebe den jungen Patienten ihre Lebensqualität zurück, betont Physiotherapeutin Wallis. Die Arbeit mit den Kindern erfordere intensive Zuwendung. „Wir müssen erst ihr Vertrauen gewinnen, aber wenn die kleinen die ersten Erfolge sehen, ist das ein tolles Gefühl“, sagt sie. Die hauptsächlich aus Spenden finanzierte farbenfrohe Ausstattung des Therapieraums bietet den Kindern die Möglichkeit, den Klinikalltag für kurze Zeit zu vergessen. „Ich bin sehr dankbar, wenn wir für unsere Arbeit Unterstützung bekommen“, betont Wallis. Ihr Team aus drei Teilzeitkräften betreut Kinder aus der Kinderklinik und dem Sozialpädiatrischem Zentrum. Neben rheumakranken Patienten werden dort unter anderem Kinder mit Mukoviszidose und Diabetes sowie krebskranke Kinder therapiert.

Der Rostocker Charity Club hat sich vor 15 Jahren gegründet und ist aus dem Kiwanis-Club hervorgegangen. Der Verein setzt sich ausschließlich für die Belange von Kindern und Jugendlichen aus der Umgebung ein. „Wir organisieren regelmäßig Mediationscamps mit Rollenspielen und einem Anti-Aggressionstraining und Piratentage“, erklärt Vereinsmitglied Thomas Piehl.