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Rostocker Wissenschaftlerin für Forschung zu Parkinson-Erkrankung ausgezeichnet

09. Oktober 2018

Anatomische Gesellschaft kürt beste Arbeit des Jahres

Die Nachwuchswissenschaftlerin Teresa Mann vom Institut für Anatomie der Unimedizin Rostock hat die deutschlandweite Auszeichnung „Paper of the Year“ von der Anatomischen Gesellschaft erhalten. „Wir gratulieren Teresa Mann zu dieser tollen Auszeichnung“, betont Institutsdirektor Prof. Dr. Dr. Markus Kipp.

Die Wissenschaftlerin forscht zu Veränderungen der Expression von Neurotransmittern, die mit der Parkinson-Erkrankung in Zusammenhang gebracht werden. Die Ausarbeitung ist in enger Kooperation mit Aachener und Jülicher Forschern entstanden. Es gelang Teresa Mann, am Tiermodell durch die Zugabe eines speziellen Proteins einen therapeutischen Effekt zu erzeugen. Erkrankte Ratten, die mit Botulinum-Neurotoxin-A, dem sogenannten Botox, behandelt wurden, zeigten bei motorischen Tests eine bessere Leistung im Vergleich zu unbehandelten Tieren.

Ihre Auszeichnung erhielt Mann bei der Jahrestagung der Anatomischen Gesellschaft in Rostock. Der Preis ist mit 3200 Euro dotiert und umfasst eine kostenlose Veröffentlichung in dem Wissenschaftsmagazin „Journal of Visualized Experiments (JoVE)“. Jeden Monat können zugehörige Wissenschaftler bei der Anatomischen Gesellschaft neue interessante Forschungsbefunde einreichen. Aus den zwölf Veröffentlichungen wird dann der Jahresbeste ausgewählt.