Alumni-Verein VFAS-UMR

Verein zur Förderung der Auszubildenden und Studierenden an der Universitätsmedizin Rostock e. V. 

Studienjahre sind ein prägender Abschnitt des Lebens und Alumni ein unersetzlicher Baustein für die nachhaltige Entwicklung einer Fakultät. Zu Beginn des Jahres 2022 wurde an der Universitätsmedizin Rostock ein Verein gegründet, um die entstandenen Verbindungen ehemaliger Studierender und Auszubildender zu ihrer Fakultät und Universität, ihrer Alma Mater, auch nach ihrer Studienzeit bzw. engagierten Tätigkeit an den Kliniken und Instituten zu erhalten und zu stärken. Zu den Gründungsmitgliedern zählen neben Studierenden (Theresa Greiner, Leo Heinig und Hannes Kaddatz), Prof. Robert Mlynski (HNO-Klinik und Alumni der Universität Rostock), Prof. Franka Stahl (Kieferorthopädie), Prof. Steffen Emmert (Dermatologie und Studiendekan), Prof. Ekkehardt Kumbier (Leiter der Sektion Geschichte und Ethik der Medizin), Prof. Markus Kipp (Anatomie), Dr. Katarina Gerdinand und Laura Hiepe B.A. (Klinische Anatomie) sowie zwei unserer Seniorprofessoren, Prof. Andreas Wree (ehemaliger Ordinarius der Anatomie) und Prof. Rudolf Guthoff (ehemaliger Ordinarius der Augenklinik). 

Ein wichtiger Pfeiler unserer zukünftigen Vereinsarbeit ist, neben der Förderung unserer Studierenden und Auszubildenden, der Aufbau eines Alumni-Netzwerkes. Zu diesem Zweck sollen regelmäßig interessante Vorträge, gesellschaftliche Abende sowie Führungen durch die Räumlichkeiten der Universitätsmedizin angeboten werden. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie sich daran aktiv beteiligen würden.

Im Namen des Vereinsvorstandes

Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Markus Kipp

 

Weitere Informationen finden Sie in unserem Vereinsflyer.

 

Kontakt

Prof. Dr. Dr. Markus Kipp (Vereinsvorsitzender)
Institut für Anatomie  
Gertrudenstraße 9  
18057 Rostock
alumni{bei}med.uni-rostock.de

Festlicher Gala-Abend ehrt herausragende Leistungen an der Universitätsmedizin Rostock

Am 15. November 2025 fand im festlich geschmückten Festsaal des Vienna House Sonne Rostock der vierte Gala-Abend des Alumni- und Fördervereins der Universitätsmedizin Rostock statt. Rund 100 Gäste nahmen an der Veranstaltung teil und erlebten einen Abend voller Begegnungen, wissenschaftlicher Impulse und feierlicher Auszeichnungen. Den inhaltlichen Höhepunkt bildete der Festvortrag von Prof. Dr. Doris Weßels, Professorin für Wirtschaftsinformatik und Gründerin des virtuellen Kompetenzzentrums für Künstliche Intelligenz und wissenschaftliches Arbeiten. In ihrem Vortrag mit dem Titel „Wann bin ich nur noch ich? Mit künstlicher Intelligenz zum Human-AI-Hybrid“ gab sie einen eindrucksvollen Einblick in die Rolle der KI als digitalen Lebensbegleiter der Zukunft. Sie diskutierte, welche Aufgaben bereits heute an KI-Agenten übergehen, welche weiterhin dem Menschen vorbehalten bleiben und wie die zunehmende Verschmelzung menschlicher und künstlicher Fähigkeiten unser Selbstbild verändern könnte.

Ein besonderer Moment des Abends war die Verleihung der Ehrenmitgliedschaft des Vereins an Prof. Dr. Rudolf Guthoff, der sich als langjähriger Direktor der Rostocker Augenklinik, als Prodekan für Forschung und Wissenschaftstransfer sowie als Dekan der Medizinischen Fakultät in herausragender Weise für die Universitätsmedizin Rostock verdient gemacht hat.

Im Anschluss wurden die Promotionspreise 2025 der Universitätsmedizin Rostock verliehen, die mit jeweils 1.000 Euro dotiert sind und außergewöhnliche wissenschaftliche Leistungen würdigen. In der Zahnmedizin wurde Dr. med. dent. Anna Kauza für ihre Arbeit „Einfluss von Schraubengeometrie und Knochenmorphologie auf das Insertionsverhalten kieferorthopädischer Minischrauben“ ausgezeichnet. Den Promotionspreis der Humanmedizin erhielt Dr. med. Nagi Elleisy für seine Untersuchung „Untersuchungen zur pathophysiologischen Rolle von CLEC-Genen beim Morbus Crohn anhand von mononukleären Zellen des peripheren Bluts“. Für den Bereich der Lebenswissenschaften wurde Dr. rer. hum. Benjamin Schulz geehrt, dessen Arbeit „Analyse der Belastung von Versuchstieren und Evaluation einer experimentellen Therapie im murinen Modell des Pankreaskarzinoms“ von der Promotionskommission ausgewählt wurde. Gesponsert wurden die Promotionspreise vom Institut für ImplantatTechnologie und Biomaterialien e.V., der Luma dental GmbH, und der Dental Balance GmbH. Wir bedanken uns bei Allen für die Unterstützung.

Neben den Promotionspreisen wurden weitere herausragende Studienleistungen gewürdigt. Ausgezeichnet wurden die besten Bachelor- und Masterarbeiten der Medizinischen Biotechnologie, die beste Bachelorarbeit der Hebammenwissenschaft sowie die besten Physikumsergebnisse der Human- und Zahnmedizin. Diese Ehrungen verdeutlichen das hohe wissenschaftliche Niveau und das große Engagement der Studierenden an der Universitätsmedizin Rostock.

Der Abend bot zahlreiche Gelegenheiten für anregende Gespräche im Rahmen eines Sektempfangs und eines festlichen Buffets. Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung vom Rostocker Musiker Pierre Sandeck, der für eine stimmungsvolle Atmosphäre sorgte und den Gala-Abend harmonisch abrundete.

 

Promotionspreise

Preisträger und Preisträgerinnen 2025

Dr. med. dent. Anna Kauza (Poliklinik für Kieferorthopädie)

„Einfluss von Schraubengeometrie und Knochenmorphologie auf das Insertionsverhalten kieferorthopädischer Minischrauben" 

 

Dr. med. Nagi Elleisy (Klinik und Poliklinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Ernährungsmedizin)

„Untersuchungen zur pathophysiologischen Rolle von CLEC-Genen beim Morbus Crohn anhand von mononukleären Zellen des peripheren Bluts“

 

Dr. rer. hum. Benjamin Schulz (Rudolf-Zenker-Institut für Experimentelle Chirurgie)

„Analyse der Belastung von Versuchstieren und Evaluation einer experimentellen Therapie im murinen Modell des Pankreaskarzinoms“

 

Die Promotionspreise wurden gesponsert von:

 

Auslandsstipendium

Der Verein zur Förderung der Auszubildenden und Studierenden an der Universitätsmedizin Rostock e. V. hat im Jahr 2025 erstmals das Stipendium „Baltic Sea Academic Tandem Exchange“ für Studierende der Universitätsmedizin Rostock ausgeschrieben. Das Vollstipendium ermöglicht unseren Studierenden einen bis zu dreimonatigen Auslandsaufenthalt mit enger und qualitativ hochwertiger klinischer oder wissenschaftlicher Betreuung. Voraussetzung ist, dass der Aufenthalt in eine bestehende Kooperation zwischen einem in Rostock tätigen Arzt und der betreuenden Person am Gaststandort eingebettet ist. Auf diese Weise soll eine strukturierte, nachhaltige und exzellente Betreuung vor Ort sichergestellt werden. Im vergangene Jahr waren die ersten Preisträgerinnen Frau Marie Gramkow und Frau Luisa-Sophie Peck, beides Studierende der Zahnmedizin.

Im Rahmen des Stipendiums erhielten die Stipendiatinnen die Möglichkeit, für zwei Wochen nach Vietnam zu reisen und dort gemeinsam mit der Hilfsorganisation „Deviemed“ humanitäre Hilfe im Bereich der Zahnmedizin zu leisten. Dieser Einsatz stellte sowohl fachlich als auch persönlich eine außerordentlich prägende Erfahrung dar. Bereits bei der Ankunft wurden sie von der großen Gastfreundschaft und Offenheit der Menschen vor Ort beeindruckt. Während des Aufenthalts behandelten beide täglich Patientinnen und Patienten unterschiedlicher Altersgruppen und sozialer Hintergründe. Neben der zahnmedizinischen Versorgung erhielten sie Einblicke in individuelle Lebensgeschichten und in die besonderen Herausforderungen der lokalen Gesundheitsversorgung. Unter den gegebenen strukturellen Bedingungen bemühten sie sich um eine bestmögliche fachliche Betreuung.

Begleitet wurde der Einsatz von Dr. Dr. Jan-Hendrik Lenz, leitender Oberarzt der Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie der Universitätsmedizin Rostock und langjähriges Mitglied der Hilfsorganisation. Mit seiner Erfahrung und Expertise unterstützte er das Team kontinuierlich, insbesondere bei komplexeren Eingriffen wie Zahnextraktionen, und gewährleistete so ein hohes Maß an fachlicher Sicherheit.

Das Stipendium ermöglichte nicht nur die Weiterentwicklung klinischer Kompetenzen, sondern förderte zugleich ein vertieftes Verständnis für globale Gesundheitsfragen und Versorgungsungleichheiten. Der Aufenthalt in Vietnam trug nachhaltig zur professionellen und persönlichen Entwicklung der Beteiligten bei und stärkte ihr Engagement für humanitäre medizinische Arbeit.

 


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