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Profil

Das Gesundheitswesen ist in Bewegung: demografischer Wandel, wissenschaftlicher Fortschritt und epidemiologische Veränderungen stellen uns künftig vor große Herausforderungen. Mitarbeiter der Gesundheitsfachberufe müssen ihr pflegerisches und therapeutisches Handeln stärker reflektieren und die Versorgungsmöglichkeiten kritisch prüfen. Dabei helfen soll in Zukunft ein neuer Studiengang.

Da die Versorgung kritisch Kranker immer komplexer und anspruchsvoller wird, wurde in Deutschland bereits in den 70er-Jahren die Fachweiterbildung für Anästhesie und Intensivmedizin aufgebaut. Diese Weiterbildung hat sich bewährt, die pflegerische Versorgung in den Intensivbereichen ist hochwertig. Schon jetzt zeichnet sich ab, dass die Vermittlung weiterer Kenntnisse auf akademischem Niveau sinnvoll und notwendig ist.


Das bieten wir

Mit dem Bachelorstudiengang "Intensivpflege" erwerben Sie den akademischen Grad "Bachelor of Science" und den Abschluss der Fachweiterbildung Anästhesie und Intensivpflege. Während des Studiums vermitteln wir Ihnen weiterführende fachliche Inhalte auf Bachelorniveau. Außerdem befähigen wir Sie, die spezifischen Berufs- und Handlungsfelder in der Versorgung kritisch kranker Patienten zu gestalten und weiterzuentwickeln. Wir vermitteln weiterführendes naturwissenschaftliches, medizinisch-therapeutisches und pflegerisches- bzw. pflegewissenschaftliches Wissen auf dem Stand der heutigen Medizin und den verwandten Natur- und Pflegewissenschaften. In Simulationssettings lernen Sie praxisnah, damit Sie später in der Lage sind, medizinische und therapeutische Tätigkeiten selbstständig zu planen, zu delegieren, auszuführen und zu überwachen.

Die Pflege als Teil der Heilkunde hat einen eigenen Forschungsbedarf. Daher lernen Sie, mit wissenschaftlichen Versorgungs- und Forschungsprojekten und mit wissenschaftlichen Methoden-, Theorie- und Prozessentwicklungen umzugehen. Nach Ihrem Studium werden Sie in der Lage sein, wissenschaftliche Publikationen zu interpretieren und sich an ihrer Ausarbeitung zu beteiligen. Sie können Forschungsvorhaben planen, unterstützen und durchführen.

Wir befähigen Sie, in Expertenteams verantwortlich zu arbeiten und Gruppen zu leiten, die fachliche Entwicklung anderer anzuleiten und vorausschauend mit Problemen im Team umzugehen.

Im sozialen Sektor ist Interaktion das A und O – wir statten Sie mit den notwendigen kommunikativen und pädagogischen Grundlagen aus und vermitteln weiterführende Kenntnisse in medizinischer Soziologie und Psychologie. Dadurch sind Sie in der Lage, sich mit Fachvertretern, Angehörigen anderer Gesundheitsberufe und Laien zielgruppengerecht auszutauschen.

Kontakt

Eugenia Kipp

eugenia.kipp{bei}med.uni-rostock.de

0381 494 7219

Sprechzeiten:

nach Absprache