Rostock – Auf der 208. Tagung der Norddeutschen Chirurgen in Hannover wurden kürzlich zwei Ärzte der Universitätsmedizin Rostock aus der Klinik und Poliklinik für Allgemein-, Viszeral-, Thorax-, Gefäß- und Transplantationschirurgie ausgezeichnet: Dr. Ahmed Alwali erhielt den Preis für den besten Fallbericht über einen Patienten mit Speiseröhrenkrebs, während Dennis Wahl für die Entwicklung eines innovativen Darmsensors den mit 4000 Euro dotierten Günther-Hänisch-Forschungspreis zugesprochen bekam. Beide Arbeiten stehen exemplarisch für die wissenschaftliche und klinische Qualität der chirurgischen Forschung in Rostock.
Prof. Dr. Clemens Schafmayer, Direktor der Klinik und Poliklinik für Allgemein-, Viszeral-, Thorax-, Gefäß- und Transplantationschirurgie der Universitätsmedizin Rostock, betont: „Die doppelte Auszeichnung zeigt, dass sich klinische Exzellenz und wissenschaftliche Innovationskraft bei uns gegenseitig bedingen. Unsere Teams entwickeln Lösungen, die unmittelbar aus der Patientenversorgung heraus entstehen und in die Zukunft der Chirurgie wirken.“
Dr. Ahmed Alwali, stellvertretender Leiter der Chirurgischen Endoskopie, der für die beste Beschreibung eines Patientenfalls ausgezeichnet wurde, sagt: „Der Fallbericht verdeutlicht, wie entscheidend die präzise endoskopische Diagnostik bei komplexen Tumorerkrankungen ist. Gleichzeitig zeigt er, welchen Beitrag strukturierte klinische Dokumentation zur Verbesserung von Behandlungsstrategien leisten kann.“
Ebenfalls wurde die Entwicklung eines Darmsensors von Dennis Wahl, Arzt in Weiterbildung, mit dem Günther-Hänisch-Forschungspreis prämiert: „Der Sensor soll dazu beitragen, physiologische Prozesse im Darm besser messbar zu machen und dadurch Diagnostik und Therapie sicherer zu gestalten. Die Auszeichnung ist für mich eine große Ehre und Ansporn, die technische Entwicklung gemeinsam mit dem Team konsequent weiterzuführen.“















