Beim 3. CCC-MV-Symposium zur translationalen Krebsforschung am 4. Juni 2026 im Pommerschen Landesmuseum Greifswald hat die Universitätsmedizin Rostock ihre onkologische Forschung mit mehreren Beiträgen in den standortübergreifenden Verbund des Comprehensive Cancer Center Mecklenburg-Vorpommern (CCC-MV) eingebracht.
Das Symposium widmete sich der Frage, wie neue Erkenntnisse aus der Krebsforschung schneller in Diagnostik und Therapie überführt werden können. Im Mittelpunkt standen moderne molekulare Technologien, personalisierte Behandlungsansätze und die enge Verbindung von Labor und Klinik. So präsentierte PD Dr. rer. nat. habil. Claudia Maletzki mit NEXCELL eine Plattform für die nächste Generation patientennaher Zell- und Gentherapien, während Kevin Tom George ein neues, nicht-invasives Verfahren zur Hautkrebsdiagnostik vorstellte. Dafür werden mehrere bildgebende und lichtbasierte Methoden miteinander kombiniert, um verdächtiges Gewebe genauer zu erkennen. Mit diesem translationalen Ansatz setzt auch die Universitätsmedizin Rostock eigene Schwerpunkte im CCC-MV.
Ein weiterer Höhepunkt war der Keynote-Vortrag von Prof. Dr. Simon Haas von der Charité Berlin zu neuen Single-Cell-Technologien in der Krebsforschung. Damit griff das Symposium eine Entwicklung auf, die auch für die Universitätsmedizin Rostock von zentraler Bedeutung ist: eine Krebsmedizin, die molekular präziser, technologisch leistungsfähiger und stärker individualisiert arbeitet.
Mit ihren Beiträgen hat die Universitätsmedizin Rostock beim CCC-MV-Symposium erneut ihre Rolle als starker Forschungsstandort und -partner in Mecklenburg-Vorpommern unterstrichen. Zugleich machte die Tagung sichtbar, wie wichtig die enge Zusammenarbeit zwischen Rostock und Greifswald für die Weiterentwicklung der Krebsmedizin im Land ist.
Kontakt
Dr. Christian Taszarek
Wissenschaftskommunikation
Comprehensive Cancer Center Mecklenburg-Vorpommern (CCC-MV)
Universitätsmedizin Rostock
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