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CCC-MV-Symposium: Universitätsmedizin Rostock setzt Impulse für die Krebsmedizin von morgen

08. June 2026
Großer heller Vortragssaal mit Publikum, das zwei Personen auf einer Bühne vor einer großen Leinwand zuhört.

Beim 3. CCC-MV-Symposium im Pommerschen Landesmuseum Greifswald kamen Forschende aus Rostock und Greifswald zusammen, um neue Wege der translationalen Krebsforschung zu diskutieren. (Foto: UMG)

Gruppe von Menschen in einem hellen Raum, einige stehen im Kreis und unterhalten sich, andere sitzen auf Stühlen und schreiben oder lesen.

Das Symposium machte den Austausch im Comprehensive Cancer Center Mecklenburg-Vorpommern sichtbar: Vertreterinnen und Vertreter aus Rostock und Greifswald kamen zu gemeinsamen Forschungsschwerpunkten in der Krebsmedizin ins Gespräch. (Foto: CCC-MV)

Person steht hinter einem Rednerpult mit dem Schild 'Pommersches Landesmuseum' und spricht in ein Mikrofon

PD Dr. rer. nat. habil. Claudia Maletzki stellt das NEXCELL-Projekt zur Entwicklung einer hochautomatisierten Plattform zur Herstellung personalisierter Zelltherapeutika vor. (Foto: CCC-MV)

Sieben Personen stehen in einem Innenraum mit Backsteinwänden um einen hohen runden Tisch

Die Arbeitsgruppe um Kevin Tom George und Prof. Dr. Steffen Emmert stellte beim CCC-MV-Symposium ihren Ansatz zur nicht-invasiven Hautkrebsdiagnostik vor. (Foto: CCC-MV)

Menschen stehen in einer langen Schlange in einem hellen Flur mit großen Fenstern und weißen Wänden

In den Pausen bietet das Symposium Raum für fachlichen Austausch, neue Kontakte und standortübergreifende Vernetzung. (Foto: CCC-MV)

Gruppe von Personen sitzt in einer Reihe und hört aufmerksam zu

Prof. Dr. Simon Haas von der Charité Berlin (vorn links) trug zur Single-Cell-Technologie vor und diskutierte aktuelle Entwicklungen auf dem CCC-MV-Symposium. (Foto: CCC-MV)

Rostocker Forschungsteams präsentieren beim 3. CCC-MV-Symposium in Greifswald neue Ansätze aus translationaler Onkologie, Zell- und Gentherapie sowie der Präzisionsdiagnostik.

Beim 3. CCC-MV-Symposium zur translationalen Krebsforschung am 4. Juni 2026 im Pommerschen Landesmuseum Greifswald hat die Universitätsmedizin Rostock ihre onkologische Forschung mit mehreren Beiträgen in den standortübergreifenden Verbund des Comprehensive Cancer Center Mecklenburg-Vorpommern (CCC-MV) eingebracht.

Das Symposium widmete sich der Frage, wie neue Erkenntnisse aus der Krebsforschung schneller in Diagnostik und Therapie überführt werden können. Im Mittelpunkt standen moderne molekulare Technologien, personalisierte Behandlungsansätze und die enge Verbindung von Labor und Klinik. So präsentierte PD Dr. rer. nat. habil. Claudia Maletzki mit NEXCELL eine Plattform für die nächste Generation patientennaher Zell- und Gentherapien, während Kevin Tom George ein neues, nicht-invasives Verfahren zur Hautkrebsdiagnostik vorstellte. Dafür werden mehrere bildgebende und lichtbasierte Methoden miteinander kombiniert, um verdächtiges Gewebe genauer zu erkennen. Mit diesem translationalen Ansatz setzt auch die Universitätsmedizin Rostock eigene Schwerpunkte im CCC-MV.

Ein weiterer Höhepunkt war der Keynote-Vortrag von Prof. Dr. Simon Haas von der Charité Berlin zu neuen Single-Cell-Technologien in der Krebsforschung. Damit griff das Symposium eine Entwicklung auf, die auch für die Universitätsmedizin Rostock von zentraler Bedeutung ist: eine Krebsmedizin, die molekular präziser, technologisch leistungsfähiger und stärker individualisiert arbeitet.

Mit ihren Beiträgen hat die Universitätsmedizin Rostock beim CCC-MV-Symposium erneut ihre Rolle als starker Forschungsstandort und -partner in Mecklenburg-Vorpommern unterstrichen. Zugleich machte die Tagung sichtbar, wie wichtig die enge Zusammenarbeit zwischen Rostock und Greifswald für die Weiterentwicklung der Krebsmedizin im Land ist.

Kontakt
Dr. Christian Taszarek
Wissenschaftskommunikation
Comprehensive Cancer Center Mecklenburg-Vorpommern (CCC-MV)
Universitätsmedizin Rostock
+49 381 494 45815