In dem Verbund aus Einrichtungen der Universitätsmedizin Rostock, der Universitätsmedizin Greifswald und der Universität Rostock forschen derzeit 14 Nachwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler in zehn Teams. Sie widmen sich mit unterschiedlichen Ansätzen der Frage, warum manche Patientinnen und Patienten Biomaterialien besser vertragen als andere.
Als Biomaterialien werden Komponenten bezeichnet, aus denen beispielsweise künstliche Hüft- und Kniegelenke sowie Wundauflagen für chronische Wunden bestehen. Im GRK SYLOBIO werden sowohl Entzündungen des Gewebes um die Materialien als auch die Auswirkungen des Tragens eines Implantats auf Zellen im Herzen und im Gehirn grundlegend erforscht.
Dr. Paul Johan Høl von der Universität Bergen in Norwegen bereicherte die fachliche Diskussion mit einem Gastvortrag. Die Zusammenarbeit mit ihm und seinem Team soll durch Kooperationen und Forschungsaufenthalte in Bergen fortgeführt und auf dem Gebiet der Material- und Gewebeanalyse intensiviert werden.
Nun heißt es: „Nach dem Retreat ist vor dem Retreat!“ In sechs Monaten findet die nächste übergeordnete Tagung im GRK 2901 SYLOBIO statt, auf der die Fortschritte der Teilprojekte präsentiert werden.
Das Graduiertenkolleg 2901/1 SYLOBIO wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert.
Quelle: Dr. Christian Helbig

















