Aktuelles

Graduiertenkolleg 2901 SYLOBIO: Gemeinsam gegen Entzündungsreaktionen durch Biomaterialien

16. April 2026
7 Personen stehen für ein Bild zusammen

(v.l.n.r.) Vanessa Caton, Erik Dargel, Dr. Anika Jonitz-Heincke, Dr. Marie-Luise Sellin, Dr. Olga Hahn, PD Prof. Dr. Kirsten Peters, und Prof. Dr. Rainer Bader. Bildquelle: Unimedizin Rostock

3 Personen auf einer Bühne bei einer Präsentation

Bildquelle: Unimedizin Rostock

2 Personen auf einer Bühne bei einer Präsentation

Bildquelle: Unimedizin Rostock

In einem Labor testet eine Frau etwas

Bildquelle: humanfotografie. Stefanie Auer

Nahaufnahme einer Probe in einem Labor

Bildquelle: humanfotografie. Stefanie Auer

Neues Labor stärkt neue Forschungsansätze und wissenschaftlichen Austausch

Seit dem 16. April ist ein bedeutender Meilenstein im DFG-Graduiertenkolleg 2901 SYLOBIO erfolgt: die offizielle Inbetriebnahme des SYLOBIO-Labors im Biomedizinischen Forschungszentrum (BFMZ) der Universitätsmedizin Rostock. Mit diesem neuen Standort wird eine zentrale Infrastruktur geschaffen, die die standortübergreifende Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Forschungsgruppen in Rostock und Greifswald erheblich stärkt.

Das moderne Labor bildet künftig den Knotenpunkt für die gemeinsame Forschung der Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler. Ihr Fokus liegt darauf, Reaktionen des menschlichen Körpers auf Biomaterialien, wie sie etwa in künstlichen Hüft- oder Kniegelenken oder bei der Behandlung chronischer Wunden eingesetzt werden, zu verstehen. Die Forschungsergebnisse sollen zukünftig dazu beitragen, die Verträglichkeit derartiger Materialien deutlich zu verbessern.

Die Inbetriebnahme des SYLOBIO-Labors markiert damit nicht nur den Ausbau der Forschungsinfrastruktur, sondern auch einen wichtigen Schritt hin zu innovativen Lösungen in der Biomaterialforschung.

Das Labor bietet Promovierenden aus unterschiedlichen Disziplinen eine gemeinsame Plattform für Austausch und Zusammenarbeit. Hier werden nicht nur moderne Analysemethoden und Geräte gemeinsam genutzt, sondern auch experimentelle Vorgehensweisen abgestimmt, um die Vergleichbarkeit der Forschungsergebnisse nachhaltig zu sichern.

„Unsere Promovierenden verbindet die Arbeit an der Interaktion verschiedener Zelltypen mit Biomaterialien. Durch den direkten Austausch im neuen Labor nutzen wir Synergien und treiben innovative Ansätze schneller voran. Genau dieser interdisziplinäre Austausch macht für mich das Graduiertenkolleg SYLOBIO aus“, erklärt Erik Dargel, Sprecher der Promovierenden.

Im Laufe dieses Jahres startet bereits die zweite Kohorte des Graduiertenkollegs. Sie wird auf den Ergebnissen der ersten Generation aufbauen und die Forschung weiter vorantreiben.

„Das SYLOBIO-Labor wird damit für die nächsten Jahre zu einem Ort für gelebte interdisziplinäre Zusammenarbeit und engen wissenschaftlichen Austausch über Fachgrenzen und Standorte hinweg“, betont Professor Rainer Bader, Sprecher des Graduiertenkollegs.

Weitere Informationen zum Graduiertenkolleg 2901 SYLOBIO sowie Möglichkeiten zur Mitwirkung finden Sie unter: www.sylobio.de