Rostock – Zehn Vertreterinnen und Vertreter von Green-Tech-Start-ups haben durch einen Workshop des Projekts Green Health Accelerator am Donnerstag, 27. August 2026, die Universitätsmedizin Rostock besucht. Dabei tauschten sie sich mit der Kaufmännischen Vorständin Juliane Kaufmann über Digitalisierung, Klimaschutz und Nachhaltigkeit im Gesundheitswesen aus. Anschließend erhalten die Gäste bei einer Führung durch das Interdisziplinäre Notfallzentrum (INZ) Einblicke in die Abläufe in die Notfallversorgung eines modernen Maximalversorgers.
Das Projekt Green Health Accelerator bringt Start-ups mit Lösungen aus der Klima- und Umwelttechnologie mit Einrichtungen des Gesundheitswesens zusammen. Ziel des Programms ist es, konkrete Anwendungen für Krankenhäuser zu entwickeln und zu erproben. Das Programm wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert. Der Besuch an der Universitätsmedizin Rostock ist Teil eines dreitägigen Workshops des Green Health Accelerator im Gutshof in Dersentin im Landkreis Rostock.
Bei dem Austausch an der Universitätsmedizin Rostock wurden konkrete Herausforderungen im Klinikalltag thematisiert. Diskutiert wurde, an welchen Stellen digitale Lösungen, Künstliche Intelligenz (KI), neue Prozesse oder Technologien den Ressourcenverbrauch senken und Abläufe effizienter gestalten können. Auch Fragen des Klimaschutzes und der Nachhaltigkeit in der Universitätsmedizin kamen zur Sprache.
„Ein modernes Krankenhaus braucht transparente Prozesse und den Mut, sie immer wieder neu zu denken. Innovation bedeutet für mich, gute Ideen konsequent in praxistaugliche Lösungen zu übersetzen – für effizientere Abläufe, einen bewussteren Umgang mit Ressourcen und eine zukunftsfähige Medizin. Der Austausch mit Start-ups gibt uns dabei wertvolle Impulse, um Digitalisierung und Nachhaltigkeit ganz konkret im Klinikalltag voranzubringen“, sagt Juliane Kaufmann.
Die teilnehmenden Unternehmen entwickeln unter anderem Lösungen für Logistik und Mobilität. Dazu gehören etwa Drohnentransporte und digitales Patiententransportmanagement. Weitere Start-ups befassen sich mit Energiebeschaffung, Materialwirtschaft, Sprachtraining oder KI-gestützten Kommunikationslösungen. Der Green Health Accelerator richtet sich an etablierte Start-ups mit bereits erprobten Klima- und Nachhaltigkeitslösungen, die diese für den Einsatz im Gesundheitswesen weiterentwickeln wollen.
















