Rostock – Mit Vorträgen, Diskussionen und Einblicken in aktuelle Forschungsprojekte hat am heutigen Mittwoch, 2. Juli 2026, der Tag der Künstlichen Intelligenz Fachleute aus Medizin, Wissenschaft und Informatik zusammengebracht. Gemeinsam mit der Fakultät für Informatik und Elektrotechnik der Universität Rostock präsentierte die Universitätsmedizin Rostock aktuelle Entwicklungen und Anwendungen der Künstlichen Intelligenz in der medizinischen Bildgebung, der klinischen Praxis sowie der KI-Methodenentwicklung. Im Mittelpunkt standen innovative Forschungsansätze, praxisnahe Beispiele und der interdisziplinäre Austausch.
Ein besonderer Schwerpunkt der Veranstaltung war der DigitalHealthCampus, der als wissenschaftlicher Leuchtturm für innovative Gesundheitstechnologien an der Universitätsmedizin Rostock vorgestellt wurde. Gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD und der Universität Rostock verdeutlicht das Projekt, wie Forschung, klinische Versorgung und technologische Entwicklung künftig noch enger verzahnt werden können.
Prof. Dr. Bernd J. Krause, Dekan und Wissenschaftlicher Vorstand der Universitätsmedizin Rostock, unterstrich die strategische Bedeutung des Vorhabens: „Mit dem DigitalHealthCampus schaffen wir in Rostock einen wissenschaftlichen Leuchtturm, der Forschung, klinische Anwendung und technologische Entwicklung in der Künstlichen Intelligenz zusammenführt, um die Zukunft der Medizin gemeinsam zu gestalten.“
Neben aktuellen Forschungsprojekten und praxisnahen Anwendungsbeispielen widmete sich das Programm auch den ethischen Fragestellungen, die mit dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Medizin verbunden sind. Die Veranstaltung bot Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Fachleuten aus der Praxis Gelegenheit, aktuelle Entwicklungen zu diskutieren und neue Kooperationen anzustoßen.
Für Prof. Dr. Oliver Staadt, Dekan der Fakultät für Informatik und Elektrotechnik der Universität Rostock, war dabei insbesondere der fachübergreifende Dialog entscheidend. „Der interdisziplinäre Austausch ist entscheidend, um KI verantwortungsvoll weiterzuentwickeln und ihr Potenzial für die Medizin nachhaltig nutzbar zu machen“, betonte Prof. Staadt. Der Tag der KI habe dafür einen wichtigen Rahmen geboten und Expertinnen und Experten unterschiedlicher Disziplinen zusammengeführt.














