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Lettische Delegation besucht vor der Nationalen Branchenkonferenz Gesundheitswirtschaft die Universitätsmedizin Rostock

11. June 2026
Gruppe von Menschen in Business- und Arztkleidung steht vor einem Gebäude mit der Aufschrift „HAUPTEINGANG"

Am Mittwoch besuchte eine lettische Delegation im Vorfeld der Nationalen Branchenkonferenz Gesundheitswirtschaft die Universitätsmedizin Rostock. Am Mittwoch besuchte eine lettische Delegation im Vorfeld der Nationalen Branchenkonferenz Gesundheitswirtschaft die Universitätsmedizin Rostock.

Person in weißem Laborkittel zeigt auf ein Gerät in einem Labor, umgeben von mehreren Personen, eine weitere Person hält eine Kamera

Im Mittelpunkt des Besuchs stand der Forschungsschwerpunkt HealthTechMedicine der Universitätsmedizin Rostock sowie die Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie (IZI), durch das die lettische Besuchsgruppe geführt wurde. Bildquelle: Universitätsmedizin Rostock

Möglichkeiten für künftige Kooperationen in den Bereichen Wissenschaft, Innovation und Krankenversorgung wurden erörtert

Rostock – Die Universitätsmedizin Rostock hat am Mittwoch, 10. Juni 2026, eine rund 20-köpfige Delegation aus Lettland empfangen. Der Besuch fand im Vorfeld der Nationalen Branchenkonferenz Gesundheitswirtschaft statt, die am Donnerstag und Freitag in Rostock ausgerichtet wird. Lettland ist in diesem Jahr Partnerland des Branchentreffens, das von der BioCon Valley® GmbH organisiert wird. Zu den Gästen gehörten unter anderem Vertreterinnen und Vertreter der Latvia BioSciences and Technologies University, der Riga Stradins University und der Riga Technical University. Im Mittelpunkt des Besuchs stand der Forschungsschwerpunkt HealthTechMedicine der Universitätsmedizin Rostock sowie die Zusammenarbeit mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Vorgestellt wurden dabei aktuelle Forschungsprojekte und Kooperationsansätze mit dem Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie (IZI).

„Die Universitätsmedizin Rostock verbindet exzellente Forschung mit einer konsequenten Ausrichtung auf die Verbesserung der Patientenversorgung. Gerade die enge Verzahnung von wissenschaftlicher Erkenntnis, klinischer Anwendung und interdisziplinärer Zusammenarbeit schafft ideale Voraussetzungen, um Innovationen schneller in die Versorgung zu überführen“, sagte Prof. Dr. Daniel Reuter, stellvertretender Ärztlicher Vorstand und Direktor der Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie. „Internationale Partnerschaften sind dabei ein wichtiger Baustein, um neue Impulse für Forschung und Versorgung zu gewinnen.“

Beim Besuch des Fraunhofer-Instituts für Zelltherapie und Immunologie erhielten die Gäste Einblicke in aktuelle Forschungsarbeiten und die wissenschaftliche Infrastruktur. Anschließend informierten sich die Teilnehmenden auf der Perioperativen Intensivstation über laufende Studien und Forschungsprojekte, die den Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in die klinische Praxis unterstützen.

Die Bedeutung dieser Verbindung von Forschung und Versorgung betonte auch Prof. Dr. Steffen Mitzner, Direktor der Nephrologie in der Klinik und Poliklinik für Infektiologie, Nephrologie, Endokrinologie und Tropenmedizin. „Translation bedeutet für uns, vielversprechende wissenschaftliche Erkenntnisse möglichst schnell und verantwortungsvoll zum Nutzen der Patientinnen und Patienten einzusetzen. Der internationale Austausch eröffnet dabei neue Perspektiven und kann dazu beitragen, gemeinsame Forschungsansätze weiterzuentwickeln“, sagte Prof. Mitzner.

Neben der Vorstellung wissenschaftlicher Schwerpunkte bot der Besuch Gelegenheit, neue Netzwerke zwischen den beteiligten Hochschulen und Forschungseinrichtungen aufzubauen. Im Austausch mit den Gästen wurden insbesondere Potenziale gemeinsamer Projekte in der biomedizinischen Forschung sowie Möglichkeiten für künftige Kooperationen in den Bereichen Wissenschaft, Innovation und Krankenversorgung erörtert.