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Nachwuchsforscher der Universitätsmedizin Rostock zum 75. Nobelpreisträgertreffen nach Lindau eingeladen

05. June 2026
Mann in weißem Arztkittel mit blauem Krawattenknoten vor hellem Fenster und dunkler Wand.

Dr. Benjamin Böttcher ist gemeinsam mit Oleksandra Chabanovska zum diesjährigen 75. Treffen der Nobelpreisträger in Lindau eingeladen. Bildquelle: Universitätsmedizin Rostock

Person mit schulterlangem, glattem Haar trägt hellblaue Bluse und goldene Halskette vor Glasfassade.

Dr. Benjamin Böttcher ist gemeinsam mit Oleksandra Chabanovska zum diesjährigen 75. Treffen der Nobelpreisträger in Lindau eingeladen. Bildquelle: Universitätsmedizin Rostock

Auswahl ehrt Rostocker Spitzenforschung und erhöht die internationale Reichweite des Standorts

Rostock – Gleich zwei Nachwuchswissenschaftler der Universitätsmedizin Rostock sind zum diesjährigen 75. Treffen der Nobelpreisträger in Lindau eingeladen worden, das vom 28. Juni bis 3. Juli in der Stadt am Bodensee stattfindet. Dr. Benjamin Böttcher, Arzt im Institut und in der Poliklinik für Radiologie, Kinder- und Neuroradiologie, sowie Oleksandra Chabanovska, naturwissenschaftliche Doktorandin in der Klinik und Poliklinik für Herzchirurgie und heute wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Thoraxchirurgie, vertreten den Forschungsstandort Rostock bei dem international renommierten Wissenschaftsforum.

Das Lindauer Nobelpreisträgertreffen bringt seit Jahrzehnten herausragende Nachwuchsforscher aus aller Welt mit Nobelpreisträgerinnen und Nobelpreisträgern zusammen. Ziel ist der direkte wissenschaftliche Austausch über aktuelle Forschung, neue Ideen und internationale Kooperationen. Die Einladung gilt als besondere Auszeichnung für exzellente wissenschaftliche Leistungen und hohes Zukunftspotenzial.

„Dass in diesem Jahr gleich zwei Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler unserer Universitätsmedizin nach Lindau eingeladen wurden, ist ein starkes Signal für die Qualität unserer Forschung und für die Attraktivität des Wissenschaftsstandorts Rostock“, sagte Prof. Dr. Bernd Krause, Dekan und Wissenschaftlicher Vorstand. „Gerade unser Forschungsschwerpunkt HealthTechMedicine zeigt, wie erfolgreich wir medizinische Fragestellungen mit technologischer Innovation verbinden und daraus international sichtbare Forschung für den späteren Einsatz in der Versorgung unserer Patientinnen und Patienten entwickeln.“ Prof. Krause betonte, die Auswahl unterstreiche die strategische Stärke dieses Profils.

Dr. Benjamin Böttcher sieht in der Einladung die Chance, neue Impulse für seine wissenschaftliche Arbeit zu gewinnen. „Ich freue mich sehr darauf, meine Erfahrungen und mein Wissen beim 75. Treffen der Nobelpreisträger in Lindau zu erweitern, inspirierende Forschungsfelder kennenzulernen und neue Ideen für unsere Arbeitsgruppe mit nach Rostock zu bringen“, sagte Dr. Böttcher. Gerade die Radiologie stehe beispielhaft für interdisziplinäre Zusammenarbeit, weil sie klinische Medizin mit naturwissenschaftlichen und technischen Disziplinen verbinde.

Für ihre bisherigen Leistungen sind beide eingeladenen Nachwuchsforscher bereits ausgezeichnet worden. Dr. Böttcher wurde 2020 in das Rising-Stars-Programm der Europäischen Gesellschaft für Radiologie aufgenommen und war 2025 Teilnehmer des Programms „Invest in the Youth“ auf dem Europäischen Kongress für Radiologie. Nachdem ihre Dissertation zum Thema „Programmierung der Herzmuskelzellen“ von der Landesgraduiertenförderung MV und exist Women unterstützt wurde, erreichte Oleksandra Chabanovska im Jahr 2025 den ersten Platz in der Kategorie „Forschende und Absolventen“ beim lokalen Wettbewerb „inspired“, der vom Zentrum für Entrepreneurship (Rostock) veranstaltet wird.

Die Universitätsmedizin Rostock war bereits in den vergangenen Jahren beim Nobelpreisträgertreffen vertreten. Schon frühere Einladungen junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterstreichen die kontinuierliche Entwicklung des Standorts und die erfolgreiche Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in Forschung und Klinik.