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Darauf kommt es an: Richtiger Schutz vor UV-Strahlen

18. June 2020
Kita-Aktion
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Hautklinik beteiligt sich an bundesweiter Kita-Kampagne gegen Hautkrebs

Mittags in der prallen Sonne spielen und das ganz ohne Schutz? Das sollten insbesondere Kinder tunlichst vermeiden. „Wer in jungen Jahren zu viel Sonne tankt, kann im Alter schneller Hautkrebs bekommen“, erklärt Prof. Dr. Steffen Emmert, Direktor der Hautklinik der Unimedizin Rostock. Die Unimedizin beteiligt sich an der bundesweiten Aktion „Euromelanoma Kindergartenaktion 2020“.

Jungen und Mädchen der Kita Gewächshaus hat er spielerisch und mit viel Witz erklärt, worauf es ankommt, um den gefährlichen UV-Strahlen aus dem Weg zu gehen. Es ist ganz einfach und braucht nicht viel: die Mittagssonne meiden, regelmäßig mit Sonnenschutz eincremen und Hut oder Mütze tragen. Was viele noch nicht wussten, im Wasser sind sie vollkommen ungeschützt. Nach jedem Badegang ist Eincremen Pflicht. Damit die Lütten für den Sommer bestens gerüstet sind, hat die Firma Beiersdorf den Kindern 55 Sonnenschutzhüte und noch mal so viele Sonnenlotions bereitgestellt.

Die geschulten Erzieher der Kita Gewächshaus legen großen Wert darauf, dass ihre Kinder während der Sommermonate nie zu viel Sonne abbekommen. „Wir cremen die Kinder regelmäßig ein und erklären ihnen, warum das so wichtig ist, schließlich sind wir jeden Tag draußen“, betont Kita-Leiterin Katrin Spörcke. Auf dem Spielplatz suchen sich die Jungen und Mädchen außerdem schattige Plätze unter Bäumen. Spörcke ist überzeugt, dass ihre Schützlinge von der Aktion ganz viel mitgenommen haben.

Die Präventionskampagne wurde vom Berufsverband der Deutschen Dermatologen und der Europäischen Hautkrebsstiftung ins Leben gerufen. Auch die Krebsgesellschaft M-V unterstützt die Hautkrebsaktion in Kindergärten und zeichnet Kitas aus, die sich für den Sonnenschutz ihrer Schützlinge einsetzen.