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Fingerspitzengefühl ist bei Hormonstörung gefragt

18. September 2019

Experten beraten Patienten beim 23. überregionalen Hypophysen- und Nebennierentag

Rostock – Eine gestörte Funktion der Hirnanhangsdrüse kann große Auswirkungen auf den Blutdruck, das Gewicht, die Immunfunktion sowie das Körperwachstum und die Geschlechtsfunktion haben. Im Körper wird auch der Salz-Wasser-Haushalt und der Zuckerstoffwechsel von den Hirnanhangdrüsen, auch Hypophysen genannt, und den Nebennieren reguliert. Beim überregionalen Hypophysen- und Nebennierentag vom 27. bis zum 29. September widmen sich Patienten und Ärzte aus ganz Deutschland diesem Thema. „Die Behandlung bedarf einer speziellen ärztlichen Expertise. Dazu sind viel Erfahrung und besonderes Fingerspitzengefühl nötig“, erklärt Prof. Dr. Holger Willenberg, Wissenschaftlicher Leiter der Veranstaltung und Leiter der Sektion Endokrinologie und Stoffwechselerkrankungen an der Universitätsmedizin Rostock. 

Die Patienten und Mediziner beraten sich unter anderem zu Funktionsstörungen der Schilddrüse, zur Ernährung und Impfung von Patienten mit Stoffwechselerkrankungen und zur Cortisol-Therapie. Darüber hinaus stehen die Themen Kinderwunsch, Schwangerschaft und Stillen sowie die Notfallversorgung von Kindern und Jugendlichen auf der Agenda. Die Patienten wollen gerne eine Regionalgruppe gründen, damit sich Patienten auch von Patienten beraten lassen können. Veranstalter ist das Netzwerk Hypophysen- und Nebennierenerkrankungen e.V.

Was: 23. Überregionaler Hypophysen- und Nebennierentag

Wann: 27. bis 29. September

Wo: Hörsaal Zentrum Inneren Medizin, Schillingallee