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Kampagne für weniger Antibiotika

06. February 2020
Ferdinand Boddin (links) und Florian Polte präsentieren ihre Gestaltungsideen

Ferdinand Boddin (links) und Florian Polte präsentieren ihre Gestaltungsideen

v.l. Prof. Arwed Voss, Prof. Dr. med. Attila Altiner, Jasmina Jüngling, Lea Strauß, Florian Polte, Ferdinand Boddin (Studenten aus dem Diplom-Studiengang Kommunikationsdesign und Medien der Fakultät Gestaltung der Hochschule Wismar), Dipl.-Des. Mirko Leyh (wissenschaftlicher Mitarbeiter)

v.l. Prof. Arwed Voss, Prof. Dr. med. Attila Altiner, Jasmina Jüngling, Lea Strauß, Florian Polte, Ferdinand Boddin (Studenten aus dem Diplom-Studiengang Kommunikationsdesign und Medien der Fakultät Gestaltung der Hochschule Wismar), Dipl.-Des. Mirko Leyh (wissenschaftlicher Mitarbeiter)

Kooperationsprojekt klärt mit Internetseite auf

Um deutschlandweit über einen bewussten Umgang mit Antibiotika aufzuklären, haben Rostocker Mediziner gemeinsam mit weiteren Partnern eine Informationskampagne gestartet. Sie wurde jetzt in Wismar vorgestellt. 

Für das Projekt „weniger-Antibiotika“ erhielt das Institut für Allgemeinmedizin der Universitätsmedizin Rostock unter anderem Unterstützung von Kommunikationsdesign-Studenten der Hochschule Wismar. Herzstück der gemeinsamen Kampagne ist die Internetseite www.weniger-antibiotika.de. Die Plattform bietet nicht nur Fakten über die Wirkungsweise von Antibiotika, sondern informiert darüber, wie sich Patienten beim Arzt verhalten können, damit sie genau die Behandlung bekommen, die sie brauchen. Interessierte erfahren außerdem, wie sie Erkältungen vorbeugen und mit Hausmitteln behandeln können. Kindern und Jugendlichen wird das Thema durch die Symbolfigur Hatschi nähergebracht. „Ein zurückhaltender Umgang mit Antibiotika ist wichtig, da sonst bakterielle Resistenzen entstehen, die in lebensbedrohlichen Fällen eine Therapie unmöglich machen“, sagt Projektleiter Prof. Dr. Attila Altiner, Leiter des Rostocker Instituts für Allgemeinmedizin.

Das Projekt „weniger-Antibiotika“ wird durch das Bundesministerium für Gesundheit gefördert. Weitere Projektpartner sind das aQua Institut Göttingen und das Universitätsklinikum Heidelberg.