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Nicht nur Dracula braucht Blut: Von „A positiv“ bis „Null negativ“. Blutspendedienst stellt sich vor - am 25. Januar von 8.00 bis 18.00 Uhr

23. January 2012

Die Blutspende der Universitätsmedizin Rostock lädt am 25. Januar 2012 zu einem Tag der offenen Tür in die Waldemarstraße 21d ein.

Interessenten und potenzielle Spender können sich über Vorbereitung und Durchführung der Blutspende, Verarbeitung zu den eigentlichen Blutkomponenten – Erythrozytenkonzentraten, Plasma und Thrombozytenkonzentraten und über die Verwendung der Blutpräparate – informieren. Vor kurzem wurden die Räume der Blutspende neu und noch besucherfreundlicher hergerichtet. Am Tag der offenen Tür kann selbstverständlich auch Blut gespendet werden. Hierfür sollte der Spender nicht mit völlig leerem Magen kommen und einen gültigen Personalausweis mitbringen. Wichtig: Alle Spenden kommen den Patientinnen und Patienten der Universitätsmedizin Rostock zugute.

 

„Wir wollen unsere Einrichtung insgesamt bekannter machen“, sagt Gundula Löwe. Die Ärztin arbeitet in der Klinik für Transfusionsmedizin an der Universitätsmedizin Rostock. „Wir wollen mehr Menschen motivieren, regelmäßig Blut zu spenden.“ Obwohl viele Rostocker bereits zur Spende kommen – frische Blutkonserven werden täglich gebraucht. „Das Blut, das bei uns gespendet wird, kommt direkt den Patienten im Klinikum zugute.“ Gebraucht werde das Blut beispielsweise bei der Behandlung von Menschen mit Leukämie, bei großen Operationen oder auf der Intensivstation.

 

„Am meisten gefragt sind so genannte Vollblutspenden“, so Gundula Löwe. Diese können in die einzelnen Blutkomponenten aufgetrennt und verarbeitet werden und gelangen dann als Erythrozyten- oder Plasmapräparat zu den Patienten. Möglich ist aber auch die Spende von Plasma oder Thrombozyten (Blutplättchen). Besonders begehrt sind seltene Blutgruppen wie „Null negativ“. Die häufigste Blutgruppe ist dagegen „A positiv“, gesucht werden aber immer auch Spender aller übrigen Blutgruppen.

 

Blut spenden kann jeder gesunde Mensch ab 18 Jahren, Erstspender bis zu einem Alter von 60 Jahren. Zu Beginn wird ein eingehendes ärztliches Gespräch geführt, in dem über den Vorgang der Blutentnahme aufgeklärt und nach möglichen Erkrankungen gefragt wird. Dann werden im Normalfall 500 ml Vollblut abgenommen. Im Anschluss an die Blutspende gibt es einen kleinen Imbiss. Nach der Untersuchung der Blutspende auf Infektionen stehen die Blutpräparate im Depot für die Patienten des Klinikums bereit. Erythrozytenkonzentrate können so bis zu 42 Tage verwendet werden. 

 

„Wir wollen den Besuchern auch ein wenig ihre Ängste vor dem Blutspenden nehmen“, so Gundula Löwe. „Die positive Wirkung des Blutspendens auf Menschen kann man dagegen gar nicht hoch genug einschätzen“.

 

25. Januar 2012, 8.00 bis 18.00 Uhr, Blutspende der Universitätsmedizin Rostock, Waldemarstraße 21d