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Nicht ohne meine Kamera: Ausstellung „MEERdizin“ eröffnet

30. April 2015

Holger Martens mit einer Ansicht aus Skandinavien.

Farbenfrohe Bilder mit Sand, Strand und Meer des Warnemünder Fotografen Holger Martens schmücken seit gestern die Flure der Uni-Kinderklinik.

„MEERdizin“ ist die Ausstellung überschrieben, die am Mittwoch in der Kinderklinik der Rostocker Universitätsmedizin angelaufen ist. Neben dem Vorstand waren geladene Gäste dabei. Der Warnemünder Fotograf Holger Martens (50) lässt schon mal einen lauen Sommerwind durch die altehrwürdigen Flure wehen und die Möwen kreischen. Er zeigt farbfrische maritime Fotomotive aus Warnemünde und Skandinavien, die Sehnsucht nach einer gesundheitsfördernden Pause an der See wecken. „Die Ausstellung soll ein Auftakt für regelmäßige Expositionen regionaler Künstler in der Unimedizin sein – damit wollen wir ein zusätzliches Forum für eine gelebte Stadtkultur bieten“, sagt Prof. Dr. Christian Schmidt, Ärztlicher Vorstand der Universitätsmedizin.

Wo Holger Martens auch ist – er bewegt sich selten ohne seine 2,3 Kilo schwere Kamera. Es eröffne sich nahezu immer eine Gelegenheit, ein Foto zu schießen, sagt er. Überall: „Wenn ich mich in Berlin am Potsdamer Platz auf eine Bank setze, muss ich nur warten, bis etwas passiert, das sich lohnt, in einem Bild festgehalten zu werden.“ Gute oder schlechte Aufnahmen gibt es für ihn nicht. „Es liegt immer im Auge des Betrachters, was ihm ein Foto erzählt. Warum sollte man das bewerten?“ Seine vorherige Kamera, ein Spiegelreflex-Modell, gab nach 150 000 Schüssen auf. „Sie musste viel aushalten“, sagt Martens und lacht.

30 Exponate sind noch bis Ende Juni in den drei Etagen des Mittelflügels der Kinderklinik zu sehen. Vorbeischauen lohnt sich – mit und ohne Kamera.