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Nordlichtsymposium legt Schwerpunkt auf Prostatakarzinom

07. November 2019

Begehbares Organmodell

Rostock – Neue Aspekte in der Diagnostik und Therapie von Prostatakrebs stellen Experten der Universitätsmedizin Rostock beim 16. Nordlichtsymposium am 16. November vor. Das Prostatakarzinom ist bei Männern die häufigste Krebserkrankung. Durch den steigenden Altersdurchschnitt der Gesellschaft erhöht sich in den kommenden Jahren auch die Patientenzahl. „Gleichzeitig ermöglichen technische und medizinische Fortschritte ein differenzierteres Vorgehen, bei der Diagnose und Behandlung des Prostatakarzinoms“, erklärt Prof. Dr. Guido Hildebrandt, Direktor der Strahlenklinik und Organisator des Symposiums.

In Vorträgen gehen Experten unter anderem auf die normale Anatomie der sowie der Lymphabflussgebiete ein und erläutern moderne Verfahren zur Ausbreitungsdiagnostik des Prostatakarzinoms. Die Rostocker Mediziner erklären außerdem die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten, wie die Operation, Strahlentherapie und die medikamentöse Therapie. „Aufgrund neuer Studiendaten und der Zulassung neuer Medikamente haben sich auch beim metastasierten Prostatakarzinom deutliche Fortschritte ergeben“, so Hildebrandt. Er betont, dass ein funktionierendes Netzwerk zwischen ambulanter Medizin und Krankenhaus von entscheidender Bedeutung für den langfristigen Behandlungserfolg beim Prostatakarzinom ist.

Für besondere Anschaulichkeit sorgt in diesem Jahr ein überlebensgroßes, begehbares Modell einer Prostata. Besucher können so das Organ und seine Funktion besser verstehen. Auch Krankheiten, wie das Prostatakarzinom sind dargestellt. Die Veranstaltung richtet sich an Ärzte und Medizinphysikexperten der Onkologie und Radiologie sowie an Gesundheits- und Krankenpfleger und Medizinisch-Technische Assistenten.

Was: 16. Nordlichtsymposium

Wann: 16. November, 8.30 Uhr bis 15.30 Uhr

Wo: Arno-Esch-Hörsaal, Ulmenstraße 69