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Phantasievoll und voller Details: Künstler übergeben Bild an Uni-Kinderklinik Rostock

19. February 2010

Sie sind groß, bunt und richtige Hingucker: Vier großformatige Wandbilder schmücken die Wände der Universitäts-Kinder- und Jugendklinik in Rostock.

Professor Dr. Marianne Wigger, Stellvertretende Geschäftsführende Direktorin der Kinder- und Jugendklinik betrachtet gemeinsam mit den Künstler Marek Konarski (l.) und Christian Hölzer das neue Bild im Klinik-Foyer. (Foto: UKR)

Am 19. Februar 2010 wurde das letzte im Beisein der Schöpfer von der Gruppe „Artunique“ im Foyer der Klinik angebracht.

 

„Die Bilder stecken voller Details, die man nach und nach entdecken kann“, sagt Christian Hölzer von den „Artunique“, denen Graffiti-Sprayer, Maler und Bildhauer angehören. „Man kann lange davor stehen und sieht immer neue Sachen“, so der ehemalige Rostocker. Der Graffiti-Sprayer Hölzer erschuf eines der vier Bilder: Dargestellt ist ein Boot mit internationaler Besatzung, die dafür steht, dass am Klinikum Patienten unterschiedlichster Herkunft gleichermaßen behandelt werden. Die anderen drei Werke in der Haupthalle stammen von dem jungen polnischen Maler Marek Konarski. Konarski, 1966 geboren, verarbeitet häufig Fotos zu experimentellen malerischen Werken. Für die Kinderklinik erschuf er phantasievolle Unterwasser-Welten.

 

„Den Künstlern sind wirklich entzückende Werke gelungen: wie große Bilderbücher, die man aufschlägt und immer neue Geschichten entdeckt“, schwärmt Professor Dr. Marianne Wigger, Stellvertretende Direktorin der Universitäts-Kinder- und Jugendklinik. Die jungen Künstler hätten die sensibel Wünsche der Ärzte der Klinik berücksichtigt und sich perfekt auf die Ebene der Kinder eingestellt und Bilder geschaffen, die nicht nur sehenswert sind, sondern auch Phantasie und Kreativität anregen. „Da können sich die kleinen Patienten immer wieder auf die Suche begeben.“

 

Die Gruppe „Artunique“ hat in der Region bereits einen guten Namen. „Es gibt allein in und um Rostock ungefähr 300 Bilder von uns“, so Christian Hölzer. Große Unternehmen wie die Stadtwerke beauftragten zum Beispiel die Verschönerung von Trafo-Häuschen. Die Künstler haben sich besonders auf optische Täuschungen spezialisiert, von denen auch die Bilder in der Universitäts-Kinder- und Jugendklinik leben.