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Prostatakrebs – die häufigste Tumorerkrankung bei Männern/Eine Informationsveranstaltung zur Behandlung im Prostatakarzinomzentrum Rostock am 16. Juni, 11.00 bis 14.00 Uhr

13. June 2012

Prostatakrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Männern. Eine große Informationsveranstaltung des Prostatakarzinomzentrums an der Universitätsmedizin Rostock richtet sich jetzt an Betroffene und Angehörige.

Am 16. Juni 2012 stehen die Mediziner Rede und Antwort. In verständlich gehaltenen Vorträgen wird über die Erkrankung und moderne und auch neue Behandlungsverfahren aufgeklärt, es wird der Umgang mit der Krankheit soll erläutert. Thema sind auch neue Behandlungsmöglichkeiten dieser Krebserkrankung. Die Vorträge werden von Medizinern verschiedener Fachrichtungen gehalten, etwa von Professor Dr. Oliver Hakenberg von der Urologie, dem Strahlenmediziner Professor Dr. Guido Hildebrandt, dem Nuklearmediziner Professor Dr. Bernd Joachim Krause und anderen. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei, für Getränke in den Pausen ist gesorgt.

 

Das Themenspektrum der Veranstaltung ist breit gefächert: Neue Verfahren der Strahlentherapie werden ebenso erläutert wie Möglichkeiten neuer, wirksamerer Medikamente und der Operation mit Hilfe eines Roboters. Außerdem stehen moderne Formen der Erkennung der Erkrankungen durch die Positronen-Computertomographie sowie der Umgang mit den psychosozialen Belastungen für Betroffene und Angehörige auf dem Programm.

 

In Deutschland werden pro Jahr über 60.000 neue Fälle von Prostatakrebs festgestellt, mehr als 12.000 Männer versterben an einem fortgeschrittenen Prostatakarzinom – so die traurige Bilanz. Außerdem ist die Tendenz steigend: Durch die höhere Lebenserwartung und die besseren Diagnosemöglichkeiten steigt de Zahl der Betroffenen zusätzlich. „Allerdings gibt es auch weniger aggressiv verlaufende Formen, die nicht unbedingt eine Behandlung brauchen“, sagt Professor Dr. Oliver Hakenberg, Direktor der Klinik und Poliklinik für Urologie an der Universitätsmedizin Rostock und Leiter des Prostatakarzinomzentrums. „Die Schwierigkeit liegt oft darin, die richtige Entscheidung zu treffen.“

 

Das Prostatakarzinomzentrum wurde an der Universitätsmedizin neu gegründet und von der Deutschen Krebsgesellschaft nach strengen Qualitätsmaßstäben zertifiziert. Neben Mindestmengen in der Therapie sind intensive Besprechungen aller Fälle und standardisierte Behandlungsrichtlinien dabei vorgeschrieben. An der Universitätsmedizin werden diese Therapieentscheidungen fächerübergreifend von den Experten des Prostatakarzinomzentrums getroffen, um dem Patienten eine möglichst optimale Therapieempfehlung geben zu können. „In unserem interdisziplinären Prostatakarzinomzentrum sind alle medizinischen Fachdisziplinen, die sich mit der Diagnostik und Therapie dieses Karzinoms beschäftigen, zusammengefasst“, so Professor Hakenberg. Dies ermögliche eine umfassende und dem neuesten Stand der Wissenschaft entsprechende Beratung und biete dem Patienten die Gewähr, dass alle Aspekte seines Falles von allen Fachrichtungen beleuchtet wurden.

 

16. Juni 2012, 11.00 bis 14.00 Uhr Informationsveranstaltung für Patienten, Angehörige und Interessierte, Hörsaal der Universität Rostock, Ulmenstraße 69, 18057 Rostock