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Sanierter Tulpenbrunnen an der Strahlenklinik eingeweiht: Das beliebte Wasserspiel wurde dank Spenden aufwendig erneuert

26. November 2009

Der Tulpenbrunnen auf dem Gelände der Klinik und Poliklinik für Strahlentherapie am Universitätsklinikum Rostock sieht wieder aus wie neu.

Heute wurde das Kunstwerk nach gründlicher Sanierung mit einem „Probesprudeln“ eingeweiht. Die Sanierung des seit 2005 defekten Brunnens erfolgte unter anderem dank Spenden, die von Patientinnen und Patienten, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Klinik sowie Privatpersonen und Firmen aufgebracht worden waren. Die Einweihung wurde von Klinikdirektor Herrn Professor Dr. Guido Hildebrandt und dem früheren Klinikdirektor, Herrn Professor Dr. Manfred Strietzel, vorgenommen.

 

„Ursprünglich sollte der Brunnen im Zuge der umfassenden Sanierung des Klinikgebäudes und der Umgestaltung der Außenanlagen abgerissen werden“, sagte Professor Dr. Guido Hildebrandt, seit Mitte dieses Jahres Direktor der Klinik und Poliklinik für Strahlentherapie am Universitätsklinikum Rostock. Das Wasserspiel sei in seiner Substanz stark angegriffen und beschädigt gewesen. Vor allem Mitarbeiter und Patienten haben sich jedoch für den Erhalt eingesetzt. Der Brunnen bot vor oder nach den anstrengenden Behandlungen eine freundliche Ablenkung. „Jetzt ist der Brunnen denkmalgerecht wiederhergestellt worden.“, freut sich Professor Hildebrandt. „Eine schöne Sache!“ Auch Professor Dr. Manfred Strietzel, Direktor der Klinik von 1978 bis 1996, hatte sich für die Sanierung des Wasserspiels eingesetzt und Spenden gesammelt.

 

Alle Fugen des gemauerten Brunnens wurden erneuert, zahlreiche Steine ersetzt. Sie wurden originalgetreu in Calau für den Brunnen gebrannt. Außerdem wurde die veraltete Pumpenmechanik durch moderne Elektronik ersetzt. Seit 2005 hatte der Brunnen nicht mehr gesprudelt. Nun wird er nach einem kurzen „Probesprudeln“ allerdings erst einmal in seinen winterlichen Ruhestand versetzt.

 

Der Tulpenbrunnen wurde 1986 von dem Rostocker Künstler Erich Nitzsche geschaffen. Verwendet wurden Ton, Terrakotta und Klinker, die dem Brunnen eine angenehm warme Farbigkeit verleihen. Die Brunnenanlage hat einen Durchmesser von 3,50 Metern und eine Höhe von 2,30 Metern. Seine Mitte ist einer Tulpenblüte nachempfunden. Wasserspiele haben in der Hansestadt Rostock eine lange Tradition – mehr als 20 Brunnen sprudeln im Stadtgebiet, darunter der historische John-Brinckman-Brunnen von 1914.