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Aktuelles

Tag gegen den Schlaganfall am 10. Mai: Öffentliche Informationsveranstaltung in der Klinik für Neurologie des Universitätsklinikums Rostock

05. May 2010

Der Schlaganfall ist in Deutschland noch immer die dritthäufigste Todesursache und der häufigste nicht-unfallbedingte Grund für dauerhafte Behinderung. Voraussetzung für eine Rettung und effektive Behandlung sind die Kenntnis der Symptome der Erkrankung und eine schnelle Reaktion.

Das Universitätsklinikum Rostock setzt deshalb auf Aufklärung: Anlässlich des Deutschen Tages gegen den Schlaganfall laden die Ärzte des Klinikums zu einer Informationsveranstaltung am Montag, dem 10. Mai ein. Patienten, Angehörige und Interessierte sind herzlich willkommen.

 

Im Rahmen der Veranstaltung werden Professor Dr. med. Uwe Walter, leitender Oberarzt der Klinik für Neurologie, und Dr. med. Matthias Wittstock, Oberarzt der Intensivstation und Schlaganfallspezialstation (Stroke Unit), in Vorträgen zu Symptomen, Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten des Schlaganfalls informieren. Es wird Gelegenheit zu Fragen und Diskussionen gegeben.

 

Hintergrund

Jedes Jahr erkranken in der Bundesrepublik Deutschland mehr als 200.000 Menschen am Schlaganfall, viele von ihnen sterben an den Folgen der Erkrankung (2003 etwa 75.000 Menschen). „Mecklenburg-Vorpommern belegt mit rund 4.000 Schlaganfallpatienten im Jahr den traurigen Spitzenplatz“, sagt Professor Dr. Reiner Benecke, Direktor der Klinik und Poliklinik für Neurologie. Auch wenn ein Schlaganfall überlebt werde, hätten die Patienten oft lebenslang mit Lähmungen, Sprach-, Seh- oder Koordinationsstörungen zu kämpfen. 

Ein wichtiger Schritt zur schnellen und effektiven Versorgung von Schlaganfall-Patienten war die bundesweite Einführung der so genannten „Stroke Units“. In der Klinik für Neurologie in Rostock wurde eine solche moderne Behandlungseinheit im Jahre 1998 eingerichtet. Dort werden seitdem jährlich 600 Patientinnen und Patienten behandelt.

 

Informationsveranstaltung Schlaganfall: 10. Mai 2010, 9.30 bis 11.30 Uhr, Hörsaal der Klinik und Poliklinik für Neurologie, Gehlsheimer Straße 20, 18147 Rostock