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Aktuelles

Tarifverhandlungen von Universitätsmedizin Rostock und Verdi

21. May 2019

Gewerkschaft fordert mehr, als im Flächentarifvertrag des Landes gezahlt wird

Die Gewerkschaft Verdi fordert deutlich höhere Löhne und Gehälter für die gut 4.000 nichtärztlichen Beschäftigten der Unimedizin Rostock als für alle anderen Landesbediensteten. Wie tarifvertraglich vereinbart, wurden die Gehälter der Mitarbeiter bereits zum 1. Dezember 2018 um 2,86 Prozent erhöht. Ab 1. Januar 2019 werden jetzt weitere 3,01 Prozent mehr gefordert.

Die Universitätsmedizin Rostock hat Verdi angeboten, die gleichen Beträge zu zahlen wie in den Gehaltstabellen des Flächentarifvertrages (TV-L) vorgesehen. Das entspricht grundsätzlich den Forderungen der Gewerkschaft, die sich auf den TV-L beruft.

Diese Forderung von Verdi würde jedoch eine Anpassung der 39-Stunden-Woche an die 40-Stunden-Woche bedeuten, da sich die Entgelttabellen des TV-L auf 40 Arbeitswochenstunden beziehen.

Dies verweigert Verdi allerdings.

Mit Blick auf die nächsten Verhandlungen am kommenden Donnerstag (23. Mai) ist die Universitätsmedizin Rostock dennoch zuversichtlich, eine einvernehmliche Einigung mit Verdi erreichen zu können.