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Aktuelles

Thaiboxen gegen Parkinson

08. April 2019

Ring frei: Patienten boxen mit den Trainern des PSV Rostock e.V.

Glückliche Gesichter nach dem ersten Thaibox-Training gegen Parkinson.

Unimedizin kooperiert mit Polizeisportverein Rostock e.V.

Rostock/Hansaviertel – Patienten, die an Parkinson erkrankt sind, leiden häufig unter einer zunehmenden Bewegungsverlangsamung und Muskelsteifigkeit. Studien zeigen, dass sportliche Aktivitäten dazu beitragen, dass sich die Patienten wieder besser bewegen und Lebensqualität zurückgewinnen. 

Nun haben Parkinsonpatienten der Unimedizin Rostock die Möglichkeit, im Thaiboxen aktiv ihre Beweglichkeit zu trainieren. Durch die Kooperation mit dem PSV Rostock e.V. können Betroffene die alte Kampfkunst erlernen. Der mehrfache Weltmeister im Thaiboxen Rateb Hatahet wird das Training übernehmen und den persönlichen körperlichen Voraussetzungen der Patienten anpassen. „Sport ist meine Leidenschaft, es liegt mir im Blut, Menschen meinen Sport, das Thaiboxen, zu vermitteln“, sagt der Weltmeister. Die körperliche Fitness und Beweglichkeit der Patienten kann durch das Boxtraining verbessert werden. „Wir möchten unsere Patienten einladen und motivieren, auch außerhalb von physiotherapeutischen Behandlungen etwas gegen die Bewegungseinschränkungen durch die Parkinsonerkrankung zu tun“, ergänzt Dr. Matthias Löhle, Leiter der Spezialambulanz für Bewegungsstörungen der Klinik und Poliklinik für Neurologie der Unimedizin Rostock. Das Thaibox-Training ist keine Therapie, sondern ein zusätzliches Angebot für Betroffene.