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Uniklinikum Rostock punktet mit ausgeglichener Bilanz

28. January 2008

Das Universitätsklinikum Rostock (AöR) befindet sich weiter auf gutem Kurs. Dieses Fazit zog der Ärztliche Direktor des Hauses, Professor Dr. Peter Schuff-Werner, aus Anlass des Neujahrsempfangs des Klinikums am 28. Januar 2008.

Die vorläufige Bilanz des Jahres 2007 weist einen ausgeglichenen Haushalt und gestiegene Patientenzahlen auf. Das Jahr 2008 steht weiterhin im Zeichen der geplanten Bauvorhaben mit dem Ziel der Flächenreduzierung und der zentralen Zusammenführung medizinischer Leistungen. Besonderes Augenmerk gelte 2008 auch dem Schulterschluss mit der Medizinischen Fakultät und der verstärkten Kooperation mit der Universität im Zusammenhang mit den neuen Profillinien der Universität Rostock. Zum Neujahrsempfang des Universitätsklinikums Rostock sind etwa 200 Gäste aus Politik, Gesundheitswesen, Wirtschaft und Hochschule gekommen. Die Grüße der Landesregierung übermittelte Ministerpräsident Dr. Harald Ringstorff. Der Ministerpräsident kündigte zudem an, für notwendige Baumaßnahmen am Klinikum zusätzliche Mittel im Landeshaushalt einplanen zu wollen.

 

„Wir freuen uns, dass wir das Jahr 2007 voraussichtlich wieder mit einer positiven Bilanz beschließen können“, sagte der Ärztliche Direktor, Professor Dr. Peter Schuff-Werner aus Anlass des Neujahrsempfangs des Universitätsklinikums Rostock (AöR). Bereits zum dritten Mal schließt damit das Klinikum sein Geschäftsjahr mit einem ausgeglichenen Ergebnis ab. Außerdem verzeichnete das Haus 2007 eine gestiegene Zahl von Patienten – und das trotz erschwerender Bedingungen wie Baufreizug, Durchführung von Baumaßnahmen bei laufendem Krankenhausbetrieb und der medizinischen Absicherung des Großereignisses G8-Gipfel. „Diese Bilanz ist die Voraussetzung dafür, dass sich unser Klinikum weiter als wichtiger Pfeiler in der Gesundheitswirtschaft des Landes Mecklenburg-Vorpommern etablieren kann“, so der Ärztliche Direktor des Klinikums.

 

Zurückzuführen sei die positive Entwicklung auch auf Wiederbesetzungen und Förderung erfolgreicher medizinischer Bereiche. So wurde im Jahr 2007 die Position des Direktors der Urologie neu besetzt. Die Kinderkardiologie und die Kinderherzchirurgie bekamen durch ein neues, junges Team ein stabileres Fundament, erkennbar an einer Steigerung der Operationen am offenen Kinderherzen auf etwa 100 innerhalb eines Jahres. Eine positive Leistungsentwicklung nahm auch der klinisch immer wichtiger werdende Bereich der Elektrophysiologie, z.B. durch neuartige Methoden zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen, durch die Besetzung einer entsprechenden Professur. Beachtlichen Zuwachs verzeichnete auch das Zentrum für Nervenheilkunde, wo eine zusätzliche Station mit 14 Betten geschaffen werden muss.

 

Das Jahr 2008 werde im Zeichen des lange erwarteten Beginns der baulichen Großprojekte des Klinikums stehen, so Professor Schuff-Werner. In diesem Zusammenhang hatte der Ministerpräsident, Dr. Harald Ringstorf in seinem Grußwort angekündigt, notwendige zusätzliche Gelder zur Finanzierung der geplanten Baumaßnahmen vorbehaltlich der Zustimmung des Landtages einplanen zu wollen. „Was die baulichen und strukturellen Voraussetzungen angeht, ist 2008 im wahrsten Sinne des Wortes das entscheidende Jahr für den Neubau und die Sanierung des Universitätsklinikums Rostock am Standort Schillingallee. Die Landesregierung möchte ein hochmodernes und zukunftsfähiges Klinikum schaffen“, so Ministerpräsident Dr. Ringstorff.

 

Zukünftig solle auch verstärkt über den ursprünglichen Einzugsbereich des Klinikums hinaus agiert werden, kündigte der Ärztliche Direktor an. Auch solle weiterhin in enger abgestimmter Kooperation mit dem Klinikum Südstadt Rostock an der Stärkung des zunehmend wachsenden Gesundheitsstandortes Rostock gearbeitet werden. Außerdem werde verstärkt medizinisches Know-how in die universitären Bereiche, vor allem im Rahmen der Profillinie „Ageing Sciences and Humanities“, eine der neu eingerichteten interdisziplinären Fakultäten der Universität Rostock, eingebracht.