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Uniklinikum Rostock sucht dringend Blutspender: Vorräte sind aufgebraucht

26. January 2007

Seit Anfang des Jahres haben es die Mediziner in Mecklenburg-Vorpommern mit einem akuten Notstand an Blutkonserven zu tun. Vielfach ist darauf aufmerksam gemacht worden – jetzt wird die Lage bedrohlich.

Bleiben weiterhin dringend benötigte Blutkonserven aus, müssen am Uniklinikum Rostock Operationen verschoben werden. Zukäufe von Konserven sind nicht möglich, weil die Knappheit im ganzen Land herrscht. Die Rostocker Transfusionsmediziner bitten daher dringend um Blutspenden. „Die Lage ist seit wenigen Tagen wirklich prekär“, sagt Professor Dr. Volker Kiefel, Leiter der Abteilung für Transfusionsmedizin am Uniklinikum Rostock. Der Mangel an Blutkonserven sei derzeit so akut, dass möglicherweise Operationen verschoben werden müssen, wenn nicht verstärkt Blut gespendet wird. Sonst übliche Zukäufe von Blutkonserven seien derzeit nicht möglich, weil der gesamte Nordosten von der Knappheit betroffen sei. „Normalerweise unterstützen sich die Kliniken des Landes und das DRK gegenseitig“, sagt Professor Kiefel. Doch die Konserven seien überall sehr knapp. Der Mangel an Blutkonserven betrifft den Norden schon seit Anfang des Jahres 2007. „Das ist ungewöhnlich früh“, sagt Professor Kiefel. Über Gründe könne nur spekuliert werden. Der Mediziner ruft dringend die Bürgerinnen und Bürger des Landes auf, Blut zu spenden. Am Universitätsklinikum Rostock ist das in der Waldemarstraße 20 (gegenüber Einmündung Am Kabutzenhof) möglich.