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Aktuelles

Unimedizin Rostock setzt Dienstreisen und Veranstaltungen aus

10. March 2020

Vorbeugender Schutz der Mitarbeiter im Zusammenhang mit dem Coronavirus

Die Universitätsmedizin Rostock hat, auch um die Handlungsfähigkeit der UMR und vor allem die Versorgung von kritisch kranken Patienten sicherzustellen, einen Dienstreisestopp innerhalb von Mecklenburg-Vorpommern, Deutschland und in das Ausland für alle Mitarbeiter ausgesprochen. Die Regelung gilt für die gut 4.000 Mitarbeiter vorerst bis nach Ostern. Darüber hinaus werden Veranstaltungen mit Beteiligung von externen Kollegen und Gästen an der Unimedizin ebenfalls auf die Zeit nach Ostern verschoben. Interne dringend notwendige Veranstaltungen, an denen ausschließlich Mitarbeiter der UMR teilnehmen, finden statt, folgen jedoch den Handlungsempfehlungen des Robert-Koch-Instituts. Auch Termine an der UMR mit Vertriebsmitarbeitern aus der Industrie werden vorerst bis Ostern ausgesetzt.

Diese Entscheidung habe man sich nicht leicht gemacht: „Die aktuelle Welle von Infektionen mit Influenza und RS-Viren, die Atemwegserkrankungen auslösen, wird begleitet von der Ausbreitung des Coronavirus. Mit dem Reisestopp und der vorläufigen Absage von Veranstaltungen stellen wir unsere Handlungsfähigkeit und vor allem die Versorgung von kritisch kranken Patienten sicher“, so Prof. Christian Schmidt, Ärztlicher Vorstand der Unimedizin Rostock. Beispiele an anderen Universitätskliniken haben gezeigt, dass schon einzelne infizierte Ärzte oder Pflegekräfte den Klinikbetrieb erheblich beeinflussen oder sogar zu Bereichsschließungen führen können. „Das wollen wir vermeiden“, so Schmidt.

„Das ist keine Urlaubssperre. Es sind lediglich Dienstreisen gemeint, um das Risiko einer Coronainfektion zu minimieren", ergänzt der Kaufmännische Vorstand, Harald Jeguschke. „Wir sind uns unserer Verantwortung als Maximal- und Endversorger bewusst. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden vor Ort dringend gebraucht.“

Ein Expertenstab der Unimedizin wird zudem die Lage regelmäßig neu einschätzen und gegebenenfalls die Maßnahmen anpassen.